Galerie
08. - 12.08. 2011
Harald Koch bei der Sommertour durch seinen Wahlkreis
Besuch der Burg Querfurth
Meine erste Wahlkreissommertour führte mich am 8. August auf die Burg Querfurt. Hier wurde ich auf traditionelle Art und Weise von der Burgfrau Katharina Herzog, der Leiterin des Burgmuseums, und dem Burgherrn Heiko Einecke, dem leitenden Museologen, begrüßt. Diese gaben mir und meinem Team fachkundige Auskünfte zum Stand der Restaurationsarbeiten und der kulturellen Nutzung der Burg.
Bürgersprechstunde an der Marina Mücheln (Geiseltalsee) und Braunsbedra
Auf meiner Wahlkreistour besuchte ich am gleichen Tag die Hafenanlage "Marina" am Geiseltalsee in Mücheln. Der Vertreter der Stadtverwaltung Herr Steffen Keller (Bauamtsleiter) und der Bürgermeisterkandidaten Michael Reinhardt (DIE LINKE.) informierten mich sowie weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger über den Stand der touristischen Nutzung des Sees. Sehr aufschlussreich waren für mich im Rahmen eines Runden-Tisch-Gesprächs die Informationen über nach wie vor bestehende Probleme bei der wirtschaftlichen Erschließung und touristischen Nutzung dieses riesigen Areals.Anschließenf führte mich mein umfangreiches Tagesprogramm am 08.08.2011 zum Aussichtsturm in Braunsbedra. Hier hatte ich die Möglichkeit interessante Gespräche mit ortsansässigen BürgerInnen und Bürgern zu führen.
Montagsdemonstration gegen sozialen Kahlschlag und Hartz IV in AscherslebenAuf Einladung der von Hartz IV betroffenen Bürgerinnen und Bürger nahm ich am Abend des an der Montagsdemonstration in Aschersleben teil, welche sich an diesem Tag das siebte Mal jährte. Gemeinsam mit den Betroffenen marschierten wir lautstark durch die Innenstadt.
Es ist mir ein tiefes Bedürfnis den Betroffenen in Ihrem Kampf gegen die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Ausgrenzung zu unterstützen, denn Hartz IV muss endlich weg!
KiTa „lustige Spatzen“ Wippra
Am ersten Anlaufpunkt des zweiten Tages wurden ich und mein Team lautstark begrüßt. Die Kinder der KiTa „lustige Spatzen“ nahmen gemeinsam mit der Leiterin der Einrichtung, Frau Schröder und der Erzieherin Frau Krüger einen Spendenscheck, sowie viele kleine Geschenke mit großer Freude entgegen. Als besonderen Ausflug empfand ich danach den Spaziergang auf den Waldspielplatz, wobei die Kinder mit großem Stolz ihre Errungenschaften vorführten. Nur Schwer konnten sich alle Teammitglieder zu diesem Zeitpunkt lösen.
Gespräch mit Ortsbürgermeisterin von Wippra, Frau Monika Rauhut
Im Anschluss an den Besuch der KiTa kam ich mit der Bürgermeisterin des Sangerhäuser Ortsteils Wippra Monika Rauhut ins Gespräch. Gemeinsam mit den Stadtratsmitgliedern Sabine Künzel und Holger Hüttel sowie weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern sprachen wir über die aktuellen Probleme und mögliche zukünftige Lösungsansätze für die Ortschaft. Frau Rauhut konnte jedoch auch positive Berichte üben den nur wenig herrschenden Leerstand und die geringe Abwanderung wiedergeben.
Reit- und Sporthotel Nordmann in Stangerode
In Stangerode erwartete mich mit dem Reit- und Sporthotel ein stabiles und wachsendes Familienunternehmen, welches die vor Ort vorhandenen Ressourcen nutzt. Frau Nordmann, die Geschäftsführerin des Hauses begrüßte mich und mein Team und informierte uns über Struktur und Arbeitsweise des Familienunternehmens.
Das durch 5 Personen in der DDR als Forstbetrieb gegründete Unternehmen beschäftigt heute 31 Mitarbeiter und unterhält 23 Gästezimmer, Tagungsräume sowie eine Bowlingbahn. Weitere Einrichtungen wie eine Reithalle und der Wellness- und Schwimmbereich gehören ebenfalls zu diesem Objekt. Vorgesehen ist und praktiziert wird von Frau Nordmann, der Tochter eines der Gründungsmitglieder, das Unternehmen weiter auszubauen und deutschlandweit auf Messen u.ä. bekannt zu machen. Weiterhin wurde uns eine gute Zusammenarbeit mit dem Bereich Tourismus durch Frau Wetzel sowie mit dem naheliegenden „Harzer Kräuterstieg“ versichert.
Büro und Sitzung DIE LINKE Aschersleben
In Aschersleben besteht bereits seit längerer Zeit der Wunsch wieder ein Bürgerbüro vor Ort zu haben bzw. Besuch durch einen Abgeordneten zu erhalten. Das erste Projekt, ein Abgeordnetenbüro ist bereits in Planung. Der Sangerhäuser Bundestagsabgeordnete Harald Koch und die Landtagsabgeordnete Evelyn Edler wollen gemeinsam mit dem Ortsverband Aschersleben ein Büro eröffnen. So fand die Besichtigung von noch in der Sanierung befindlichen Räumlichkeiten in Aschersleben statt, welche in Verbindung mit verschiedenen Gesprächen durchgeführt wurde. Im Anschluss nahm ich an einer Sitzung des Ortsvorstandes der Partei DIE LINKE Aschersleben teil, wobei es vorrangig um die Antragshefte zum Landesparteitag im September und den Erfurter Bundesparteitages ging.
KiTa "Hüttenknirpse" in Helbra
Bürgersprechstunde in Hettstedt
Bürgersprechstunde Lutherstadt Eisleben
Kelbra – Penny-Markt
Den Donnerstag begannen wir mit Diskussionen und Gesprächen an einem Penny-Markt in der Stadt Kelbra. Hier stellte ich mich den Fragen und Problemen der Bürgerinnen und Bürger.
Vor allem wurde ich auf die Erhöhung der Diäten der Bundestagsabgeordneten und aktuelle Probleme auf dem Arbeitsmarkt angesprochen. Meine Halbzeitbilanz wurde selbst via Luftfracht (per Luftballon) zugestellt und von interessierten Bürgerinnen und Bürgern dankend entgegen genommen.
Roßla – Roßpassagen
Nächster Anlaufpunkt war der Ortsteil Roßla der Einheitsgemeinde Südharz. Auch hier stellte ich und mein Team mich den vielfältigen Fragen der Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises. So ging es einem Bürger, welcher extra aus Blankenheim angereist war, um Probleme mit dem Abwasserzweckverband Südharz und wiederum einer ehemaligen Wählerin der LINKEn um das Thema der Wahl des Bundespräsidenten. Auch ein paar Kinder konnten wir mit ein paar Kleinigkeiten ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Restaurant Thyrafuchs in Uftrungen
Infolge der großen Diskussionen haben alle Mitglieder des Teams doch ein wenig Hunger bekommen, welchen wir dann im Restaurant Thyrafuchs stillten. Herzlich wurden wir vom Inhaber Manfred Aull und dem Serviceteam empfangen. Nachdem wir sehr gut gespeist haben und Herr Aull uns ein wenig über die Geschichte des Hauses informierte, habe ich mich in das Gästebuch des Hauses eingetragen.
Schloss Stolberg
Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Ortsteil Stolberg der Gemeinde Südharz. Dort haben wir das Schloss Stolberg mit angrenzendem Schlossgarten besichtigt, wobei wir uns von der fortschreitenden Sanierung, aber auch den Problemen die hierbei aufgetreten sind überzeugen konnten. Im Anschluss hatte ich noch einen Termin mit dem Ortsbürgermeister Herr Ullrich Franke am Josephskreuz, um über hier aktuelle Probleme zu sprechen.

Konradsburg Pannsfelde
Zu Beginn des letzten Tages meiner Wahlkreissommertour 2011 trafen ich und mein Team uns mit Genossen des Ortsvorstandes DIE LINKE Falkenstein in Meisdorf. Gemeinsam fuhren wir weiter zur „Konradsburg“ im nahegelegenen Pannsfelde, wo uns Frau Wycisk, die Ehefrau des Ortsbürgermeisters in Empfang nahm. Diese führte uns stellvertretend für ihren Mann über das Burggelände und erläuterte hierbei die spätere Nutzung als Kloster. Durch den jahrelangen Verfall ist aktuell noch ca. ¼ der sichtbaren Bebauung erhalten, welche wir mit Staunen besichtigten. Vor allem die kleine Krypta und die noch gut erhaltene Oberkirche, sowie das Brunnenhäuschen, in welche noch bis in die 1950 Jahre durch „Eselskraft“ Wasser gefördert wurde haben uns fasziniert. Hierbei nutzte ich sofort die Gelegenheit mit körperlich zu betätigen und machte selbst ein paar Schritte in dem noch voll funktionsfähigen Fördermechanismus.
Kurklinik Bad Suderode
Angekommen in Bad Suderode, einem Ortsteil der Stadt Quedlinburg, begrüßten mich die Genossinnen und Genossen des ansässigen Ortsverbandes, Mitglieder des Stadtrates und der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadt Quedlinburg, Herr Schiller, sowie der zuständige Ortschaftsbürgermeister Herr Sauer. Kurz darauf wurden wir durch den Kurdirektor der Klinik, Herr Dubero zum Gespräch in die großzügigen Räumlichkeiten der Klinik gebeten. Herr Dubero berichtete kurz über die Geschichte des Hauses, sowie über die aktuelle Lage und vor allem über die bestehenden finanziellen Probleme. Die in den 90er Jahren erbaute Kurklinik, welche lediglich ambulante Behandlungen durchführt konnte in den letzten Jahren nur durch die Zuschüsse des Landes aufrecht erhalten werden, was aber nach Angaben des zuständigen Ministeriums in Magdeburg bei allen 5 ständigen Kliniken dieser Art in Sachsen-Anhalt der Fall sei. Die ausbleibenden Zahlungen des Landes kommen nach Angaben des Herrn Schiller durch die Verschiebung des Bereiches der Kommunalfinanzen vom Innenministerium in das Finanzministerium zum 01.04.2011 zustande, wobei der Ministerpräsident eine 90prozentige Förderung mündlich weiterhin zugesagt habe. Aufgrund dieser fehlenden Zahlungen hat die Stadt Quedlinburg von Januar bis Anfang August 2011 mit rund 840.000 € über einen Kassenkredit die Liquidität gesichert. Die Landesregierung äußerte bisher nur ihren weiteren Privatisierungswillen. Ich werde mich insoweit mit den Vertretern des Landtages und schriftlich mit dem Ministerpräsidenten auseinander setzen.
Kinder- und Jugenderholungszentrum in Harz
Letzes Ziel meiner Wahlkreissommertour war das durch die Geschäftsführerin Frau Brandenburg von der Treuhand in einen eigenen Verein überführte Kinder- und Jugenderholungszentrum in Güntherberge. Das ca. 22 Fußballfelder große Camp bietet für eine große Bandbreite von Personen ein einzigartiges Urlaubserlebnis. Von jugendherbergstypischen Unterbringungen bis hin zu Ein- und Dreiraumwohnungen in Ferienhausart ist alles zu bekommen. Auch das Freizeitangebot lässt fast keine Wünsche offen. Frau Brandenburg berichtet, dass das ganze Jahr über 16 Menschen hier einen festen Arbeitsplatz finden, wobei noch mehrere Saisonkräfte und Zivildienstleistende, sowie Teilnehmer von Fördermaßnahmen hinzu kommen. Im Jahr hat das Camp bis zu 30.000 Übernachtungsgäste und geht mit diesen Zahlen in die Übernachtungsstatistik des Landes Sachsen-Anhalt mit ein. Es Aber auch hier gibt es immer wieder kleinere Probleme. So wird die verfrühte Einführung des Bundesfreiwilligendienstes, bzw. die späte Übermittlung von wichtigen Informationen hierzu sichtbar, indem bis zum aktuellen Zeitpunkt keine geeigneten Menschen in den Dienst eingestellt werden konnten. Auch die Zusammenarbeit mit den Trägern von beruflichen Fördermaßnahmen, wie der kommunalen Beschäftigungsagentur (KoBa) verläuft schleppend bzw. nur mit sehr großen Problemen. Frau Brandenburg sichert jedoch zu, dass sie es durch ihre jahrelang geübte Hartnäckigkeit weiterhin schaffen wird, dass Camp zu erhalten.