07.11.2011
Solidaritätserklärung mit den Kolleginnen und Kollegen der CFM
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vielen Dank für eure Kraft und euren Mut für einen Tarifvertrag und für gute Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Euer Kampf verdient Anerkennung und Wertschätzung. Es ist auch ein Kampf für eine gute öffentliche Gesundheitsversorgung. Die sollte an dem Wohl der Patienten orientiert sein und nicht an dem Wohl der privaten Investoren wie Dussmann, VAMED und Hellmann.
Wir fordern den Berliner Senat auf, den berechtigen Forderungen der CFM Angestellten nachzukommen. Es kann nicht sein, dass es in einem öffentlichen Krankenhaus keinen Tarifvertrag gibt. Wir solidarisieren uns mit eurem monatelangen Kampf für bessere Arbeitsbedingungen.
Euer Streik ist die richtige Antwort
• auf schlechte Arbeitsbedingungen,
• auf eine schlechte Gesundheitsversorgung,
• gegen die Verursacher der Krise, die Profitgier der Spekulanten und einer Politik, die die Verursacher immer rettet.
Es kann nicht sein, dass Milliarden zur Rettung der Banken ausgegeben werden, aber die Arbeitsbedingungen im Krankenhaus immer schlechter werden und die Beschäftigten die Zeche zahlen müssen.
Europaweit kämpfen Arbeiterinnen und Arbeiter dagegen, dass sie für die Krise zahlen müssen. Wir brauchen Solidarität hier in Berlin, bundesweit und international.
Mit solidarischen Grüßen
Christine Buchholz |
Cornelia Möhring |